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SPD Grävenwiesbach.

Der Ortsverein informiert :

Kostenlose Kitas sind machbar

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Wir sehen uns in unserem Kurs bestätigt

In die Kindergartenfrage kommt endlich eine Bewegung in die richtige Richtung. SPD-Fraktionschef Tillig hatte auf der letzten Gemeindevertretersitzung bereits festgestellt: „Wir sind als Gemeinde hinsichtlich des Kindergartenzuganges nur dann wirklich sozial, wenn wir es allen Eltern, die ihr Kind – ob unter oder über drei Jahre alt – dort hineingeben wollen, auch ermöglichen. Das ist angesichts unterschiedlichster finanzieller Voraussetzungen letztlich nur gegeben, wenn der Besuch für die Eltern kostenfrei wird – so wie dies andere Bildungseinrichtungen bereits sind.“

Darum hat die SPD, die bereits Mitte letzten Jahres in einem Gespräch mit Bürgermeister Seel das Thema Kita-Gebühren angesprochen und eine entsprechende schriftliche Anfrage nachgereicht hatte, jetzt auch einen diesbezüglichen Antrag gestellt. Er basiert auf den Erkenntnissen, wie sie der Löhnberger Bürgermeister Dr. Frank Schmidt (SPD) gewonnen und letztlich umgesetzt hat: Mit den zur Verfügung gestellten Zuschüssen von Bund, Land und Kreis und einer straffen Reorganisation des Bereiches ist der Beitrag Null für die Eltern machbar.
Die SPD weiß, dass dieses Ziel nicht von heute auf morgen zu erreichen sein wird. Aber die Reformen müssen angepackt werden, damit es mittelfristig nur noch der Zuschüsse bedarf, um die Kosten für die Kindergärten zu begleichen. Man wird in Grävenwiesbach auch nicht drum herumkommen, erforderliche Veränderungen in mehreren Schritten zu vollziehen.

Niemand – auch der Bürgermeister nicht, wie uns von ihm versichert wurde – will einen zehnzügigen Großkindergarten. Den gibt es auch in Löhnberg nicht! Aber beim SPD-Fraktionsbesuch Mitte Januar in Löhnberg wurde uns auch klar gemacht, dass ein-, zwei- und auch dreizügige Kitas nicht bezahlbar sind, da dann viele Kosten relativ höher sind als bei fünf- und sechszügigen Kitas.

Frank Schmidt hat auch durch die nahe Lage für die Mittagstischbetreuung, die auch Schüler und alte Menschen nutzen, einen Kostenvorteil schaffen können. Und für den Transport ist ebenso gesorgt; in Löhnberg gibt es engagierte Rentner, die diesen mit einem gemeindeeigenen Bus übernehmen.

Die SPD freut es, dass nun auch andere Fraktionen sich mit dem Thema grundlegender befassen, den Bürgermeister loben ob des neuen Kurses. Diesen allerdings als grünen Erfolg zu feiern, ist doch etwas weit her geholt. Noch vor Monaten wollten die Bündnis-Grünen mit Blockhäusern oder Bauwagen (einzügige Kitas) die Kindergartenfrage lösen.

Und nun kritisieren sie den wegweisenden SPD-Antrag, der im Übrigen einstimmig angenommen wurde, als zu unpräzise. Stattdessen überraschten sie die Parlamentarier mündlich vorgetragen mit einem zweiseitigen „Änderungsantrag“ voller finanzbuchhalterischer Begriffe und Aufgaben, deren Aufarbeitung die Verwaltung einen guten Monat lahmlegen würde. Nicht dass das darin Vorgetragene grundsätzlich verkehrt wäre. Nur muss man auch hier die „Kirche im Dorf lassen“ und sehen, was eine kleine Verwaltung zu leisten im Stande ist.

Trotzdem bleibt der Gemeindevorstand aufgefordert, im Sinne des Vorgetragenen die nötigen Überlegungen anzustellen. Es muss im Interesse aller Grävenwiesbacher, ungeachtet ob sie Kinder im Kindergartenalter haben, kurz bis mittelfristig eine tragbare Lösung her.

Löhnberg hat es vorgemacht und sich auf das konzentriert, was längerfristig Sinn macht und Kosten in signifikanter Höhe dauerhaft vermeiden hilft. Grävenwiesbach kann das auch!
Für die Fraktion der SPD in der Gemeindevertretung Grävenwiesbach
Rudolf Tillig, Fraktionsvorsitzender

 

Windkraft für Grävenwiesbach

Information statt Populismus
Der 5-Spalter vom 11. Januar 2013 im UA, der sich im Wesentlichen aus einer Verlautbarung und einem Antrag zur Windkraft der Grävenwiesbacher UB zusammensetzt, bedarf unseres Erachtens schon einer Erwiderung. In diesem Zusammenhang ist ein weiterer Artikel vom 15. Januar interessant, der sich mit dem Wechsel in der Fraktionsspitze der UB befasst.

Gehen wir mal ins Detail bei dem Thema Windenergienutzung. Wir wissen alle, dass den UB die Themen davon laufen (und die Personen nun auch bald?) – und damit ihr kurz zuvor über die Gebührengeschichte okkupiertes Wählerpotential. Also müssen reißerische Artikel her, die vorgeben, dass alle anderen – die dann sinnigerweise erst mal gar nicht mehr im Besonderen benannt werden müssen – völlig falsch handeln, gegen alle Rechtsnormen und gegen das Volk. Im Einzelnen:

1. Behauptung: „unzureichende Information“
Gemeindevertretersitzung im Dezember: langes Hin- und Her-Gerede: Fazit: Information für alle, für die Bürgerinnen und Bürger, für die politisch gewählten Entscheidungsträger steht erst dann zur Verfügung, wenn sie jemand beschafft hat. Beschaffen kann sie im Grunde jedermann (auf eigene Kosten) – also auch die UB – wenn sie denn überhaupt so etwas wollte – will sie aber gar nicht – sie will nur Stunk machen – in der Hoffnung das reicht bis 2015, um dann wiedergewählt zu werden.
Aber seriös können nur diejenigen Informationen beschaffen, die später auch die Investitionen tätigen wollen – und zwar nur dann, wenn die Parameter auch stimmen. Das sind die Energieunternehmen. Man könnte natürlich auch wünschen, die Gemeinde selbst beauftragt Experten mit der Informationsbeschaffung.
Aber da möchte ich die UB wieder hören – von wegen Steuergeldverschwendungsvorwürfen an alle, die solcherart Beschlüsse mitgetragen haben. Natürlich nicht gegen die UB – denn die stimmt ohnehin nirgendwo dafür!
Die Informationsbeschaffung ist im Übrigen erforderlich für Investoren, um zu entscheiden, ob sie es hier oder da überhaupt machen würden. Sie brauchen diese zu allererst, um überhaupt ein Angebot zu machen!

2. Behauptung: Interessensbekundungsverfahren zugestimmt „ohne“ ausreichende Information
Ja, es ist ja gerade das Ziel, mittels eines Interessensbekundungsverfahren von denjenigen, die Interesse bezeugen, dort ggf. bauen zu wollen, die erforderlichen Informationen zu erhal-ten. Damit kann man dann auch in die Öffentlichkeit gehen und Bürgerinnen und Bürger wirklich informieren. Alles davor verläuft sich in Spekulationen und Verbreitung von wie auch immer gearteten, meist sehr persönlichen Ansichten.

3. UB-Unverständnis über das nicht erfolgte Interessensbekundungsverfahren „Am Schneiderskopf“
Auch hier wurde in der letzten Gemeindevertretersitzung deutlich gemacht, dass es nur Sinn machen würde, zusammen mit Hessenforst dort ein Projekt zu machen – es also von Hessenforst abhängig gemacht, ob dort überhaupt etwas gebaut werden würde. Also kein Grund zur Aufregung für normal denkende politische Menschen – aber nicht so für die UB.

4. Die Arbeitsgruppe „Windenergieanlagen“
Noch nicht einmal richtig abschreiben können die UB – dabei nehmen sie doch in Person von Prof. Volkersen (ehem. Fraktionsvorsitzender der UB) daran teil, haben also auch die schriftlichen Informationen… Richtig heißt es: interfraktioneller Arbeitskreis „Windkraft Usin-gen/Grävenwiesbach“ – und alle Fraktionen sind eingeladen, daran mitzuwirken, wie ein sinnvoller Zeitplan hin zu einer möglichen Verwirklichung aussehen kann. Zugleich kommen so alle Fraktionen an die Informationen, die verfügbar sind bis zu dem Zeitpunkt.

Da ist nichts Verschlusssache! Damit kann man jedermann informieren.

Doch wollen das die UB überhaupt? Ist doch viel besser, auf die anderen rumzuhauen. Bürger informieren – die eigenen Damals-Noch-Wähler - wäre viel Arbeit und würde doch sehr ablenken vom UB-Ziel, soviel Transparenz zu schaffen, dass keiner mehr durchblickt. Dann wäre man der eigenen Argumentation folgend ggf. mitschuldig! Am Stillstand!
Nun, der Arbeitskreis hat getagt – und wenn die UB gewollt hätten, denn – wie gesagt – Prof- Volkersen (UB) saß ja mit dort, dann hätte man nicht nur die eigenen Leute – gut informieren können. Doch dazu mehr später!

5. Der Arbeitskreis sei in seiner Funktion nicht eindeutig festgelegt.
Doch ist er! Genau das, was die UB bemängeln, findet dort im Arbeitskreis statt.
Die Bürgermeister und Verwaltungen beider Kommunen informieren alle Fraktionen – und damit auch die parlamentarischen Ausschüsse über all das, was vorbereitet und in die Wege geleitet wurde und werden soll – und über das, was dadurch an wichtiger, relevanter Information für alle politisch gewählten Entscheidungsträger und so auch für die Bürgerinnen und Bürger gewonnen wurde und werden soll.

6. Entscheidungsbefugnis für Arbeitskreis würde fehlen
Richtig bemerkt, meine Damen und Herren der UB, sonst würde der sicherlich auch nicht Arbeitskreis heißen, oder? Er dient der umgehenden Information der Fraktionen beider Vertretungen (Stadtverordnetenversammlung Usingen und Gemeindevertretung Grävenwiesbach), die damit in die Lage versetzt werden, ihre Arbeit sachgerecht zu machen und in bereits anberaumten Ausschusssitzungen darüber zu beraten, nachdem auch ein Meinungsbildungsprozess in den jeweiligen Fraktion möglich war stattzufinden.
Das dient einem effizienteren Vorgehen in den parlamentarischen Gremien und in der Verwaltung. Denn der Zeitplan für die Errichtung von Windenergieanlagen ist eng bedingt durch verschiedene rechtliche Vorgaben.

7. Die Bürgerinnen und Bürger in die Planungen einbeziehen, sagen die UB
Ja, genau das war Konsens der letzten Gemeindevertretersitzung und ist es auch im Gemeindevorstand. Das geht aber nur, wenn Informationen zuvor gewonnen wurden, die für die Planung relevant wären. und dazu liegen doch schon einige vor.
Z.B.: Gibt es überhaupt Bereiche, wo die Errichtung von Windenergieanlagen überhaupt sinnvoll ist? Ja, die Information liegt seit Monaten vor und darüber wurde mehrfach diskutiert. Doch macht es Sinn, mit dieser einen Information die Bürger zusammenzurufen und darüber zu diskutieren? Worüber eigentlich? Über Sentimentalitäten? Über Fehleinschätzungen? Über unbegründete Überzeugungen? Über Heimatdünkel? Über das St. Florians-Prinzip?

8. Die Verhandlungsführung mit möglichen Investoren, so die UB, sei nicht geklärt.
Ein Blick in die Hessische Gemeindeordnung hätte die UB aufklären können, wer zuständig ist. Aber man verwirre diejenigen bitte nicht mit Fakten, die gerade dabei sind, mit Nebelker-zen generös um sich zu werden!
Bürgermeister und Verwaltung müssen und werden verhandeln; der Bürgermeister im Übrigen schon allein aufgrund seines Amtseides heraus, zum Wohle der Gemeinde zu wirken – und dazu gehört auch, die Einnahmeseite der Gemeinde zu verbessern, wo es möglich erscheint. Aber auch da schweigen die UB lieber, wenn es nämlich darum geht, fest zu stellen, auf wessen Veranlassung der Bürgermeister das letztlich nur tun kann: Beschlüsse der Gemeindevertretung sind zuvor erforderlich. Nur auf welcher Grundlage will eine Gemeindevertretung denn Beschlüsse fassen, wenn noch gar nicht klar ist, welcher Investor welche wie geartete Angebote macht?
Und noch eines: Es ist nicht einfach so – aber das wissen die UB natürlich auch, denn ihnen wurden alle Unterlagen ja auch zugesandt – dass da jeder kommen kann und mal eben ein Angebot abgeben kann. Die Bauverwaltungen beider Kommunen haben abgestimmt für das Interessensbekundungsverfahren Kriterien ausgearbeitet, die ein Investor erfüllen muss, einen Fragenkatalog zusammengestellt, die ein möglicher Investor komplett und zur Zufriedenheit zu beantworten hat. Ja, es beinhaltet sogar den Hinweis, dass – sollte das vorgenannte nicht der Fall sein – jener umgehend aus dem Bewerberkreis fliegt und keine Berücksichtigung findet. Der Kriterienkatalog ist so ausgearbeitet, dass eine Vergleichbarkeit der Angebote verschiedener Bewerber möglich ist.

9. Abschluss des Pachtvertrages ohne Bevölkerung
Auch hier wieder: Hört der Herr Professor denn gar nicht zu auf solchen Veranstaltungen? Informiert er seinen „spiritus rector“ (lat. der Geist als Führer) unabhängiger Grävenwiesbacher Bürgerpolitik, Herrn Tausch (UB und neuer Fraktionsvorsitzender) denn gar nicht über dort Vorgetragenes? Ja, machen die das untereinander absichtlich, weil es sonst schlicht unmöglich wäre, danach solcherart Artikel in die Presse zu lancieren? Ja, so hat auch Volkersen auf dem Dezembertreffen des Arbeitskreises erfahren dürfen: Pachtverträge werden abgeschlossen. Müssen sie sogar, damit der dann gewählte Investor weiter untersuchen und planen kann. Es ist schließlich viel Geld, das dort im Raume steht. Das kann man nicht einfach durch die Hände rinnen lassen, weil irgendwelche UB eine andere Wirtschaftsordnung hätten – Volksdemokratur unter geistiger Führung(!) vielleicht der UB-Granden?
Jetzt muss man zu den Pachtverträgen allerdings noch sagen, dass damit noch kein einziges Windrad steht oder sich drehen wird. Erst müssen von beiden vertragsschließenden Parteien alle K.o.-Kriterien ausgeräumt sein, also keine Widerstände mehr von irgendeiner Seite hinsichtlich aller relevanten Vertragsbedingungen – dann erst könnte gebaut werden.
Jede Vertragspartei kann also in dem Zeitraum, in dem die Informationsbeschaffung erfolgt durch Einholung z.B. von Gutachten oder aber der Sichtung eines ausreichenden Bürgerinteresses bei der persönlichen finanziellen Beteiligung an entsprechenden Modellen, von denen es einige gibt oder aber den zu erzielenden Pachteinnahmen dann von dem Vertrag zurücktreten, wenn die Prüfung solche Unzulänglichkeiten ergibt, dass ein Bau von Windenergieanlagen nicht sinnvoll erscheint.
K.o.-Kriterien gibt es bei solchen Projekten so einige; eines ist das der Wirtschaftlichkeit. Ohne sie würde gar nichts gebaut. Ohne sie hätte auch eine Kommune nichts davon, wertvollen Gemeindewald roden zu lassen.

10. Zwischenberichte sind nicht vorgelegt worden
Aufgrund des Vorgenannten muss jedem klar sein, dass weitere Sachstandsberichte dann erst folgen können, wenn von dem potentiellen Investor auch entsprechende Informationen eingeholt wurden, als da z.B. wären: Avi-faunistisches Gutachten – also gibt es dort in der Gegend z.B. Schwarzstörche, die so nisten, dass ihre Flugrouten zwischen Horst und Futterplätzen durch die Windkraftanlagen führen können.
Flora-Fauna-Habitat-Untersuchungen – also gibt es andere schützenswerte Bereiche, durch EU-Richtlinie geschützte Gebiete so definiert, die durch Eingriffe –den Bau von technische Einrichtungen das festgelegte Schutzgebietsnetz beeinträchtigen oder zerstören würde und damit den Erhalt von als erhaltenswert erkannten Tier- und Pflanzenarten.
Windhöffigkeit – stimmt die aktuelle Windhöffigkeit mit den bereits veröffentlichten Daten überein, und reicht die Windgeschwindigkeit und – dauer aus, einen profitablen Betrieb der Anlagen zu gewährleisten?
Flugsicherungstechnische Unbedenklichkeit – stehen die Anlagen so, dass sie den Datenverkehr zwischen Flugzeugen und Bodenfunkstellen nicht so beeinflussen, dass die Gefahr von Flugunfällen entsteht?
Das sind nur einige Punkte, bei denen Erkenntnisse entstehen, mit denen man dann auch in die Öffentlichkeit gehen wird. So ist es vereinbart. Nur hilft es niemandem – außer vielleicht kurzfristig den populistischen UB’lern – vor dem Vorliegen dieser Erkenntnisse in Aktionismus zu verfallen und mal eben irgendeine Veranstaltung anzusetzen, auf der die UB - dann – sicherlich zu Recht beklagen würden, es werde ja überhaupt nicht informiert.
Als Aktionismus und Populismus darf damit auch der Antrag der UB verstanden werden, wegen dessen nun drei Ausschusssitzungen – HFA, BSPA und ULFA – als einzigem (!) Tagesordnungspunkt stattfinden müssen. Es ist allerdings zu anzunehmen, dass die Sitzung des Arbeitskreises am 21. Januar einen Teil der Informationen liefert, die gefordert werden. Und insofern wären dann die Termine nicht ganz unnötig.

11. In Neu-Anspach sei bereits am 11. Dezember die Bürgerschaft informiert worden.
Ja, die da in Anspach haben zum Glück keine UB, die eher Politik und Fortschritt verhindern, und damit frühzeitigere Entscheidungen als jetzt in Grävenwiesbach. In Neu-Anspach war man eben einfach ein paar Monate früher dran, bestimmte Informationen zu besitzen, um damit auch an die Öffentlichkeit gehen zu können. Das ist der einzige und triviale Grund – nicht eine irgendwie geartete Vermutung, alle anderen – nur die UB nicht – wollten im Wege des Geheimpaktes dieses Thema über die Bühne bringen.
Man ist fast geneigt, die UB in psychotherapeutische Beratung schicken zu wollen ob ihres krankhaften Misstrauens gegenüber den gemeindlichen Gremien trotz besseren Wissens. Nennt man das schon schizophren?
Und jetzt kommt dieser Schaufensterantrag, der wieder einmal dem Volke zeigen soll, dass nur die UB Sachwalter von Volkes Interessen sei. Sie werden damit gerade noch rechtzeitig kommen, um kurz darauf ausrufen zu können: Seht! Wir haben den Antrag gestellt! Und schon spuren Bürgermeister und Verwaltung und kommen rüber mit allem, was wir gefordert haben! Na, das wird dort ein Fest werden. Alle UB’ler werden sich jauchzend in den Armen liegen, tanzen und singen und im Chor johlen: Denen haben wir es gezeigt!
In mir persönlich wird der Eindruck erweckt, als sei das, was die UB trieben eine Mischung aus Unkenntnis, Unverstand und Unwillen, die Realität zu erkennen. Der von ihnen so ge-wünschte Politikwandel kann von ihnen gar nicht eingelöst werden, denn das würde Entscheidungen bedürfen, die auch mal schnell getroffen werden müssen, zu denen man dann auch steht, die zu einem Tätig werden führen. Es können nur Entscheidungen „für“ etwas sein, nicht bloß dagegen.
Aber der Volksmund lästert ja bereits seit Monaten, dass man „mit den UB immer gut gegen alles – aber nie für etwas sein kann“.
Nichts wird – wie die UB gern und immer wieder – behaupten, „hinter verschlossenen Türen“ verhandelt. Eine schlichte Falschbehauptung der UB, welche nur dazu dient, ihre eigene, ebenso falsche Argumentationskette zu untermauern. Schön für die UB, dass sie noch knapp vor einem Termin, zu dem genau die geforderten Informationen vorliegen werden, ein solches Forum wie 5-spaltige Artikel in eigener PR zugestanden erhalten haben.
Eine Veröffentlichung der vorstehenden Fakten, Vorgehensweisen, Darstellungen hätte ich mir eher durch eine Recherche der freien, unabhängigen, seriösen, aufklärenden, informierenden Presse gewünscht. Aber dazu fehlt dieser offensichtlich die Zeit. Auf solcherart Presse mag ich allerdings gern verzichten. Sie dient nicht der Demokratie, sie ist nicht einer Sachlichkeit und Transparenz geschuldet, die den Bürgerinnen und Bürgern heutzutage entgegengebracht werden muss.
Die Pressemeldung der UB hätte aufgrund ihrer geringen Wichtigkeit in einen kleinen Einspalter gepasst mit Hinweis auf die Debatte auf der nächsten Gemeindevertretersitzung. Es ist dann auch wieder bezeichnend, dass ein am Montag darauf folgender Artikel, in dem der Bürgermeister Seel antworten durfte, gerade mal einen Zweispalter ausmachte. Und wir haben auch wenig Hoffnung, dass unseren Ausführungen, die den durchaus verunsicherten Bürgerinnen und Bürgern ein wenig Erklärung bieten hinsichtlich der parlamentarischen Arbeit der Gremien in Grävenwiesbach und mit Usingen zusammen, der gleiche Raum eingeräumt wird, wie der Abdruck der populistischen Verlautbarung der UB.
Wir, die SPD, verstehen das hier Zusammengefasste nicht als parteipolitische Verlautbarung, sondern als erforderliche Information im Dienste der Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger.

Rudolf Tillig, Fraktionsvorsitzender

Anmerkung des Autors nach der Gemeindevertretersitzung am 5. Februar:
Ich bleibe bei meiner Einschätzung hinsichtlich einer Überlegung bezüglich einer psychotherapeutischen Behandlung der UB in Betrachtung nicht nur dieser Angelegenheit. Ich stelle nochmals dazu fest:
1. Es war eine öffentlich gemachteMeinungsäußerung, welche relativiert war mit der Einschränkung: "fast" und betraf
2. das politische Erscheinungsbild der UB als Gruppe.
Die Äußerung stellte
3. keine Wertung oder Einschätzung des mentalen Gesundheitszustandes einzelner Protagonisten in der Gruppe der UB dar, kann somit auch kaum beleidigend von Einzelnen empfunden werden.
4. Sofern aus mir nicht erfindlichen Gründen sich nun doch jemand persönlich beleidigt fühlt, bitte ich hiermit um Entschuldigung. Es steht mir fern, als Laie über Gesundheitszustände anderer Menschen Urteile zu fällen und diese auch noch dazu öffentlich zu äußern.

Die SPD nach der Bürgermeisterwahl

Rosi Gottschalk
Die S P D nach der Bürgermeisterwahl

Das Ergebnis für unsere Kandidatin bei der Bürgermeisterwahl war für uns schockierend und es brauchte eine Zeit, zu analysieren und damit um zu gehen.
Die SPD muss sich neu aufstellen vor allem wieder jüngere Menschen ansprechen und zum Mitmachen gewinnen.
Jahrelang waren wir in Fraktion und Vorstand ein beständiger Kreis und konnten in Grävenwiesbach als zweite oder dritte Kraft politisch bestehen.
Inzwischen sind die Mitglieder in der Fraktion als auch im Ortsvereinsvorstand – bis auf eine Ausnahme - zwar gestandene und erfahrene aber auch „ältere Mitbürger“.
Ein deutlicher Generationenwechsel ist für mich zurzeit nicht in Sicht.
Ich bin gerne bereit, die Verantwortung für das schlechte Ergebnis zu übernehmen und Konsequenzen zu ziehen und habe ja schon angekündigt, dass ich im nächsten Jahr nicht mehr als Vorsitzende antreten werde.
Trotzdem verweise ich darauf, dass das Wahlprogramm, der Wahlkampf und alle Entscheidungen mehrheitlich, meistens Einstimmig erfolgt sind.

Für die SPD Grävenwiesbach sehe ich allerdings keine erfolgreiche Zukunft in einem Bündnis mit den GRÜNEN, den UB und der FDP.
Schon das erste halbe Jahr hat gezeigt, dass zumindest die Zielsetzung der Unabhängigen Bürger, wie es im Parlament rüberkommt, nicht mit einem Regie-rungsauftrag zu vereinbaren ist. Diese Gruppierung stellt sich als reines Oppo-sitionskonstrukt dar und erkennt nicht die Notwendigkeit als bestimmendes Organ mit der Verwaltung zusammenzuarbeiten und auch Prioritäten in den Anforderungen an die Verwaltung zu akzeptieren.
Und da viele Neulinge bei denen sind, wird alles grundsätzlich diskutiert und infrage gestellt, auch gute Entscheidungen aus Vorjahren. Das muss ja nicht unbedingt schlecht sein, ist aber langwierig, sehr zeitaufwendig und man muss das Rad doch wirklich nicht immer wieder neu erfinden! Das mutet uns alte Hasen an, als ob man bei der Stunde Null anfinge und alles aus den Vorjahren negiert wird.
Auch gute Anträge und Iniativen von SPD und GRÜNEN.
Die SPD sollte sich keinem Bündnis verpflichten, sollte sich gemäß ihres Kommunalwahlprogramms positionieren und sachlich prüfen, welche Anträge man unterstützen kann. egal von welcher Partei oder Gruppierung sie kommen.

Die Devise muss nur sein: Hauptsache gut für Grävenwiesbach!

RG

 

Jahreshauptversammlung 2009

Gruppe Zuhörer

Jahreshauptversammlung am 12. Dezember 2009

Am 12. Dezember 2009 fand unsere Mitgliederversammlung im
Landgasthof zur Eisenbahn statt.

Die 1. Vorsitzende Rosi Gottschalk gedachte des langjährigen Mitgliedes Erwin Flor und ihren Rechenschaftsbericht (siehe: Downloads) ab.
Aufmerksam und konzentriert verfolgten die Anwesenden ihre Ausführungen.

 

Anschließend berichtete Eginhard Heilmann über die Arbeit in der
Fraktion (siehe kritischen Bericht unter: Presse).

SPD-Kreistagsmitglied Werner Knörr gab einen kurzen Bericht über die Arbeit im Kreistag.

 

Eine Urkunde für Rudolf Tillig, der für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde, wurde überreicht. Als besonderes Präsent erhielt er von ihr den neuesten Bildband des Heimatvereins Grävenwiesbach über Grävenwiesbach.
Diesen Bildband erhielt auch Hartwig Rose für seine langjährige Arbeit als Kassierer
des Ortsvereins.

 

Vorstand_neu_2009

Anschließend fanden die Wahlen statt. Wahlleiter Werner Knörr führte sie souverän durch, so dass für alle neu (oder alt) zu besetzenden Ämter ein Mitglied gefunden werden konnte.

Vorstands-Wahlergebnisse der Jahreshauptversammlung vom 12.12.2009

1. Vorsitzende : Rosi Gottschalk (einstg)
Kassierer: Hartwig Rose (einstg)
Beisitzer: Harald Lezius, Rudi Tillig, Wilfried Velten
Kassenprüfer: Helmut Dinnes (Eginhard Heilmann aus Vorjahr)

 

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