[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

SPD Grävenwiesbach.

Generationenwechsel eingeläutet :

Lokalpolitik

Gruppenfoto

Die SPD hat einen neuen/alten Vorstand

Die Jahreshauptversammlung der SPD Grävenwiesbach hat gewählt.

Sie folgte den Vorschlägen des Ortsvereinsvorstandes in überwältigender Einmütigkeit. Das schlechte Wahlergebnis von März 2016 hatte die Aktiven in personelle Bedrängnis gebracht. Viele Posten in der Gemeinde waren dort zu besetzen. Auch im Ortsverein hielt sich das Engagement in Grenzen. Das hatte Gründe gehabt, die diskutiert wurden und darin mündeten, die wenigen jungen Leute von vornherein mit in die kommunalpolitische und die Parteiarbeit einzubeziehen.

Der Ortsverein erhielt bereits übergangsweise einen anderen Vorsitzenden, Harald Lezius, der sich aber darum aus der Fraktion zurückzog.
Carmen Wilson gab ihr lange geführtes Amt als Vorsitzende des Jugend- und Sozialausschusses auf und besetzte den einzigen der SPD verbliebenen Platz im Gemeindevorstand. Rudolf Tillig, Eike von der Heyden und David Wade bildeten und bilden auch weiter die kleine Fraktion in der Gemeindevertretung.

Ende 2016 überraschte Bettina Heilmann die Partei mit der Ankündigung, den Posten der Kassiererin abzugeben. Und erneute personelle Probleme machte die Ankündigung von Carmen Wilson fortzuziehen aus der Gemeinde (> hierzu wird es eine gesonderte Berichterstattung geben.).
Die Beratungen im Ortsvereinsvorstand ergaben, dass Harald Lezius den Platz im Gemeindevorstand einnehmen soll. Den Ortsvereinsvorstand beriet weiter und machte der Mitgliedervrsammlung einen Vorschlag, der von ihr auch getragen wird.

Ein Mix aus Jung und Alt, neu und erfahren ist dabei herausgekommen:
Neuer Vorsitzender ist David Wade (Mönstadt).
Neu ist auch, dass er zwei Stellvertreter erhält: Gudrun Schirrmann (Grävenwiesbach) und Harald Lezius (Hundstadt).
Neu als Kassierer wurde gewählt Johannes Aurelian Reusch (Grävenwiesbach).
Als Schriftführer fungiert weiterhin Rudolf Tillig (Hundstadt) (wer schreibt - bleibt, sagt man beim Skat).
Zum Beisitzer ließ sich Reiner Butz (Laubach) überzeugen.
Rosi Gottschalk (Mönstadt) als Kreistagsmitglied und Eike von der Heyden (Grävenwiesbach) als Fraktionsmitglied ergänzen den neuen Vorstand.
Die überraschend gut besuchte Mitgliederversammlung (nicht dem Schulz-Effekt geschuldet, sondern eher der gezielten persönlichen Ansprache aller Mitglieder) wählte dann auch nahezu einmütig nach diesem Vorschlag der Ortsvereinsvorstandes durch. Brigitte Rupp und Bettina Heilmann sowie Hans-Lothar Schulze werden zudem als Revisoren fungieren.

Mit dieser Versammlung hofft der Ortsvereinsvorstand die Grundlage dafür geschaffen zu haben, dass es wieder aufwärts geht. Der neue Vorsitzende versprach eine transparente Politik in den Ort hinein und benannte gleich wesentliche Politikfelder. Ansprache der Bürgerinnen und Bürger mit Blick auf eine gerechtere Gesellschaft, welche die Teilhabe aller ermöglicht. Dazu gehören insbesondere die Abschaffung der Kita-Gebühren - was ohne das Land kaum möglich sein wird; die Sicherstellung vom Versammlungsstätten - also auch eine Renovierung des Bürgerhauses Grävenwiesbach; den Anschluss der Gemeinde an die "große Welt" - meint S-Bahn-Betrieb ab Grävenwiesbach und ein zukunftsfähiges Breitbandangebot für alle Haushalte; gemeinsames Leben und Wohnen von Alt und Jung - Weiterverfolgung der Pläne für ein Mehrgenerationenprojekt.

Dass viele Altgediente zu der Jahreshauptversammlung kamen, macht allen Mut. Jetzt gilt es, in die Zukunft zu schauen und auch diejenigen anzusprechen, die bereit wären, die politische Plattform zu verbreitern: junge Leute, Zugezogene, aber auch diejenigen, die schon einmal mit dabei waren und sich zurückgezogen hatten.

Grävenwiesbach ist ein liebenswerter Ort. Die SPD möchte dafür sorgen, dass dies in der Zukunft auch so bleibt - für alle, die hier leben.

 

- Zum Seitenanfang.